Neues Auto oder was aus zweiter Hand?
13. August 2010 | Von Gastwriter | Kategorie: AllgemeinDa sich mein mittlerweile in die Jahre gekommenes Auto so langsam in seine Einzelteile auflöst, habe ich beschlossen, einmal so richtig Geld in die Hand zu nehmen um mir einen vernünftigen, zuverlässigen und gleichzeitig sportlichen fahrbaren Untersatz zu kaufen.
Da Neuwagen innerhalb des ersten Jahres oftmals bis zu einem Viertel ihres Wertes einbüßen, kommt ein Neuwagenkauf für mich definitiv nicht in Frage. Auf der Suche nach einem Gebrauchtwagen ist das Angebot beinahe unüberschaubar groß. Da ich nicht allzu viel Ahnung von Autotechnik habe und meine Freunde und Verwandte sich in dieser Richtung auch nicht allzu gut auskennen, ist das Risiko hier bei Privatverkäufern über den Tisch gezogen zu werden also relativ groß. Bei Gebrauchtwagenhändlern hat man zwar die Sicherheit einer Garantie, zahlt für das Auto selbst dann aber oft völlig überteuerte Preise.
Ein Kollege machte mich vor kurzem auf das Thema Jahreswagen aufmerksam, also PKWs, die lediglich maximal einen Vorbesitzer haben und vor weniger als 12 Monaten zugelassen wurden und ein Zeitraum von 12 Monaten zwischen Herstellung und Erstzulassung nicht überschritten wurde. Oft handelt es sich hier um Firmenfahrzeuge, die viele motorenschonende Langstreckenkilometer hinter sich haben, oder um Fahrzeuge von Firmenangehörigen, die bei jedem Modellwechsel ihr Fahrzeug gegen ein neues Modell eintauschen. Der große Vorteil eines Jahreswagens besteht darin, dass er noch Herstellergarantie hat und, in den meisten Fällen, optisch sowie technisch von einem Neufahrzeug kaum zu unterscheiden ist.
Ich bin zu dem Entschluss gekommen, mir einen Jahreswagen zu kaufen. Der Wertverlust ist überschaubar und ich bekomme ein neuwertiges Fahrzeug zu einem vergleichsweise günstigen Preis.
(Stahlsarg dankt dem Gast-Schreiber für dieses Beitrag)