Mobiles Telefonieren – Prepaid?
13. August 2010 | Von Gastwriter | Kategorie: DigitalAnfangs habe ich meine Freundin nur selten gesehen. Dafür habe ich ihr aber umso mehr Nachrichten mit dem Handy geschickt. Und das waren zugegeben einige am Tag. Ich sollte vielleicht noch ergänzen, dass meine Freundin Italienerin ist. Seit kurzem lebt sie mit mir in Deutschland, wo sie studiert. Selbstverständlich brauchte sie nun auch ein Handy eines deutschen Anbieters, die Kosten mit ihrer italienischen Nummer wären ja ins Unermessliche gestiegen. Doch welchen Anbieter sollte sie nehmen? Da ich auch mit meinem nicht mehr wirklich zufrieden war, da die Kosten für Anrufe doch recht hoch waren, haben wir und letztlich für einen Prepaid Mobilfunkdiscounter entschieden. Einen Vertrag lehnten wir beide kategorisch ab, da wir keinen monatlichen Grundbetrag zahlen wollten. Wir kauften uns als eine Prepaid-Karte beim Discounter um die Ecke. Viele Supermarktketten bieten mittlerweile eine eigene Prepaid-Karte an, die im Vergleich zu traditionellen Anbietern günstigere Tarife bieten. Diese Telekommunikationsdiensteanbieter, wie man den Anbieter im Fachjargon nennt, sind Supermärkte wie Aldi, EDEKA und REWE, aber auch Unternehmen wie Fonic, Tchibo, congstar oder BILDmobil, die über kein eigenes Netz verfügen, sondern als Service-Provider das Mobilfunknetz eines anderen Unternehmens wie der Telekom oder von E-Plus nutzen. Wir haben uns für ALDI entschlossen. Dieser Discounter bietet das Produkt ALDI TALK von MedionMobile an. Jetzt können wir ab 3 Cent die Minute Telefonieren und SMS verschicken. Wenn wir wollen, können wir uns auch für ein paar Euro im Monat eine Flatrate ohne vertragliche Bindung einrichten. Darüber hinaus können wir mit unserer Prepaid-Karte auch eine UMTS-Internet-Flatrate nutzen, im Urlaub und zu Hause.
(Stahlsarg dankt dem Gast-Schreiber für dieses Beitrag)